22. März 2025
Das Projekt der Fachgruppe „Geographie und wirtschaftliche Bildung“ zur Berufsorientierung in der Oberstufe, fand in diesem Schuljahr wieder für alle sechsten Klassen mit der Unterstützung der Geographielehrer:innen statt. Die Vorbereitungen für das Projekt begannen bereits im September, um die Schüler:innen anzuleiten, einen Arbeitsplatz nach ihren Vorstellungen zu finden. Dementsprechend waren die Bereiche, in denen besagte Schüler:innen tätig waren, sehr unterschiedlich und vielfältig. Die Arbeitswoche wurde dokumentiert, reflektiert und schließlich von einigen am 14. März im Festsaal unserer Schule präsentiert, um Erlebtes auch für zukünftige Projektteilnehmer:innen, Eltern, Lehrer:innen und Unternehmer:innen greifbar zu machen. (Sabine Grünsteidl-Sazel und Ruth Rauch-Maly)
„Vom 10.02.2025 bis 14.02.2025 konnte ich in der Kfz-Werkstatt der Merbag GmbH praktische Erfahrungen sammeln. Dabei war ich hauptsächlich mit Wartungs- und Reparaturaufgaben betraut und erhielt wertvolle Einblicke in die Abläufe einer Werkstatt. Ich lernte ein paar neue Fähigkeiten, insbesondere beim Reifen- und Ölwechsel. Anfangs war der Reifenwechsel eine Herausforderung, doch dank der Unterstützung meiner Kollegen konnte ich die Aufgaben richtig ausführen. Besonders beim Ölwechsel und Filterwechsel konnte ich das Zusammenspiel der Fahrzeugteile besser verstehen und mein technisches Wissen erweitern.
Die positive Atmosphäre und der Austausch mit den Mechanikern waren sehr bereichernd. Die praktischen Tätigkeiten, vor allem der Öl- und Filterwechsel, gaben mir spannende Einblicke in die Auswirkungen auf die Fahrzeugleistung. Die Zusammenarbeit im Team hat mir zusätzlich geholfen, Vertrauen in meine Arbeit zu gewinnen. Ein Aspekt, den ich während der Woche festgestellt habe, war, dass es oft wenig Abwechslung gab, da ich nicht immer aktiv mitarbeiten konnte und häufig nur zuschauen musste, weil die Aufgaben teilweise zu komplex waren. Außerdem wäre es interessant, mehr Aufgaben in der Diagnosetechnik zu übernehmen, da ich mich für die Technologie und Fehlerdiagnose von Fahrzeugen interessiere.
Insgesamt war die Woche relativ lehrreich und ich bin dankbar für die praktischen Einblicke und das neue Wissen, das ich gewinnen konnte. Allerdings kann ich mir persönlich nicht vorstellen diesen Beruf in der Zukunft auszuüben, da er nicht meinen Erwartungen entspricht.”
„Ich habe im Rahmen der berufspraktischen Tage vom 10.02.2025 bis 14.02.2025 in der Team Santé Germania Apotheke ein fünftägiges Praktikum absolviert. Die Arbeitswoche bot mir die Möglichkeit, praktische Erfahrungen in einem beruflichen Umfeld zu sammeln. Ich konnte meine organisatorischen Fähigkeiten verbessern und lernte, Tätigkeiten effizienter zu erledigen. Ich übernahm beispielsweise die Annahme von Warenlieferungen, das Mischen von Salben und die Einordnung der Medikamente in Regale. Jede dieser Aufgaben gab mir einen neuen Einblick in den Berufsalltag und ich lernte, wie wichtig Teamarbeit und klare Kommunikation sind, um Missverständnisse zu vermeiden. Besonders interessant fand ich, wie strukturiert alles abläuft und wie wichtig Genauigkeit in diesem Beruf ist.
Mir gefiel besonders, dass ich aktiv mitarbeiten konnte und die Mitarbeiter:innen mir zutrauten, eine Tätigkeit eigenständig auszuführen. Dies gab mir ein Gefühl von Verantwortung und Selbstbewusstsein. Positiv hervorheben möchte ich die freundliche Atmosphäre und die gute Betreuung durch die Mitarbeiter:innen. Obwohl mir die Praktikumswoche gut gefallen hat, gab es dennoch einige Herausforderungen wie beispielsweise die Anpassung an den neuen Tagesablauf. Da man in der Schule meistens nur sechs Stunden Unterricht hat, fühlten sich die acht Arbeitsstunden am Tag umso länger an. Zudem wiederholten sich einige Aufgaben oft, wodurch sie nach einer gewissen Zeit uninteressant wurden. Trotzdem war die Praktikumswoche eine wertvolle Erfahrung und ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, in diesen Beruf hineinzuschnuppern. Es war spannend zu sehen, wie eine Apotheke hinter den Kulissen funktioniert und ich nahm viele neue Eindrücke mit.”
„In der Woche vom 10.-14.02.2025 habe ich meine berufspraktischen Tage in der PARLAW Rechtsanwaltskanzlei absolviert. (…) Dabei habe ich mehrere Herausforderungen gemeistert, darunter das Arbeiten unter Zeitdruck. Die Anwaltssekretärinnen setzten hohe Erwartungen in meine Aufgaben, die ich nach Erklärungen direkt sorgfältig bearbeiten musste, da es um wichtige Akten für Mandant:innen ging. Eine weitere Herausforderung war die Komplexität des Berufes, weil es viele Fachbegriffe gibt, die man erst einmal verstehen muss, um eine Aufgabe bearbeiten zu können. Ich habe neue Fähigkeiten wie Sorgfalt im Umgang mit vertraulichen Informationen, Selbstständigkeit und präzises Arbeiten erworben.
In der Theorie habe ich Einblicke in verschiedene Rechtsgebiete erhalten, den Aufbau von Urteilen und das Archivieren von Akten gelernt. In der Praxis habe ich Akten selbst archiviert, sortiert und Ablagen gemacht. Zudem führte ich Telefonate und notierte die Anliegen der Klient:innen. (…) Anfangs war das alles sehr kompliziert und ungewohnt, aber im Laufe der Zeit habe ich mich gut eingefunden. (…) Ich hatte Einblick in den Alltag eines Anwalts und in den Bereich, in dem ich später beruflich tätig sein möchte. Das half mir Vorwissen zu erlangen und herauszufinden, ob mir der Job gefällt.
Besonders interessant waren die Verhandlungen im Landesgericht für Strafsachen, bei denen ich zweimal dabei sein durfte. Man bekommt veranschaulicht, was die Aufgaben eines Anwalts im Gericht sind und wie man sich darauf vorbereiten muss. Konkret hat mir die Rolle des Anwalts gefallen, aber auch die des Richters/der Richterin, da er/sie die Aufgabe hat, schwierige Entscheidungen zu treffen, wie ein Urteil zu fällen. Ich habe nicht viel Kritik zu äußern, außer dass die Büroarbeit sehr monoton war, aber auch dazugehört.
Die Business Week hatte den positiven Aspekt, dass man einen Einblick in den Berufsalltag bekommt und eine gute Gelegenheit hat, Kontakte für den späteren Beruf aufzubauen. Somit habe ich keine Verbesserungsvorschläge, weil ich die Woche als sehr wichtig empfinde.”
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